Stadttheater nach seiner Fertigstellung.Im September 1973 wurde das von Bürgermeister Jakob Koenen durchgesetzte neue Lippstädter Kulturzentrum seiner Bestimmung übergeben.
Umkämpft
Vor seiner Eröffnung am 30. September 1973 hatte Bürgermeister Jakob Koenen gemeinsam mit seinem Partner im Stadthaus, Stadtdirektor Friedrich-Wilhelm Herhaus, mit einer von ihnen unterzeichneten Erklärung in der örtlichen Presse zum neuen Theater unter anderem ausgeführt: „Mit großer Freude kann schon jetzt festgestellt werden, dass durch das verbesserte, reichhaltige Angebot und sicherlich auch durch die verbesserten Möglichkeiten im Stadttheater das Interesse an Abonnements erheblich gestiegen ist. Der Bau war umkämpft. Die Bedeutung der Stadt Lippstadt ist für ihr weites Umland nachweisbar seit 1948 erheblich gewachsen. Die Stadt hat die große Chance, regierungsseitig als Entwicklungsschwerpunkt erster Ordnung anerkannt zu werden. Eine der Vorbedingungen zur Erreichung dieses Zieles ist es, auch kultureller Mittelpunkt des weiten Umlandes zu sein. Dazu hat der Kulturring und haben die kulturellen Vereinigungen Lippstadts wesentlich beigetragen.“
Spektakulär
Es war ein langer Weg, den Jakob Koenen mit vielen anderen vom ersten Gedanken der Einrichtung einer auch den kulturellen Vereinigungen der Stadt, ihren Vereinen und allen Bevölkerungsgruppen nutzbaren „Mehrzweckaula“ am Ostendorf-Gymnasium in der Cappelstraße bis zur Vollendung eines der spektakulärsten Bauwerke in der Nachkriegsgeschichte Lippstadt gegangen war. Viele Ideen wurden während dieser Zeit geboren. Nicht alle von ihnen konnten für die Endfassung des Planungsentwurfes verwendet werden. Von den ersten Beratungen am grünen Tisch, die sich nur mit dem Bau einer Schulaula befassten, bis zu den ersten baureifen Entwürfen für die neue „Mehrzweckaula“ des weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Theaterarchitekten Professor Gerhard Graubner aus Hannover vergingen fast acht Jahre. Ein weiteres Jahr dauerte es von dem vom Rat gebilligten Vorentwurf bis zur Vorstellung eines maßstabgerechten Modells, mit dem man auch in der Öffentlichkeit informativ wirken konnte. Das war 1969, im Jahr der letzen Bürgermeisterwahl von Jakob Koenen. Es sollten nochmals vier Jahre vergehen, bis das Stadttheater unter Mitwirkung seines großen Förderers an der Spitze des Lippstädter Rates endlich seiner Bestimmung übergeben werden konnte.
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