Karl-Heinz Tiemann bestätigt

Neben der Erstattung des Rechenschaftsberichts des Vorstandes hat die Arbeitsgemeinschaft 60plus in der Lippstädter SPD jetzt ihre Verantwortlichen für die kommenden zwei Jahre gewählt. Die Seniorinnen und Senioren in der örtlichen Sozialdemokratie werden weiterhin von Karl-Heinz Tiemann geleitet. Seine Stellvertreter sind Franz Bußmann sowie Hans-Joachim Danzebrink. Und Hans-Joachim Kühler und Martin Schulz komplettieren als Beisitzer das Leitungsgremium.

Wahlen bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus

Karl-Heinz Tiemann (rechts) unterbreitete in der Mitgliederrunde der örtlichen SPD-Seniorinnen und Senioren den Rechenschaftsbericht der von ihm geleiteten Arbeitsgemeinschaft mit den Aktivitäten vom März 2024 bis Juni 2026.
Mit im Bild sein Stellvertreter Franz Bußmann. 
Foto: Hans Zaremba

Aktivitäten von 2024 bis 2026

Vor den vom Ex-Ratsherrn Udo Strathaus geleiteten Wahlgängen blickte der wiedergewählte Arbeitsgemeinschaftsleiter auf die Aktivitäten in den letzten zwei Jahren, in denen fast jeden Monat eine Zusammenkunft von 60plus präsentiert wurde. Dazu einige Beispiele: Im Vorfeld der zehnten Direktwahl der europäischen Volksvertretung im Juni 2024 weilte die seit 2009 dem Europaparlament angehörende SPD-Frau Birgit Sippel zur Diskussion im „Mikado“. Zudem waren in 2024 die Wasserwirtschaft und der Umweltschutz inhaltliche Schwerpunkte. 60plus informierte sich im Wasserwerk Lipperbruch mit fachlicher Begleitung durch Uwe Hense und Martin Sandknop von der örtlichen Stadtwerke GmbH über die Versorgung mit Trinkwasser für Lippstadt. Und daneben stand die Regulierung der Wasserläufe auf der Tagesordnung. Dafür waren Heinrich Horstmann, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Bauen im Stadthaus, und Holger Kulik, Mitarbeiter der Lippstädter Dienststelle der Bezirksregierung Arnsberg und Nachfolger des aus vielen Bürgeranhörungen bekannten Ulrich Detering (1957-2023), zugegen. Überdies sprach 60plus im August 2024 mit Timo Kortmann-Albers über sein Wirken für die von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betriebene Schuldnerberatung. Die seit langem überfällige Modernisierung und Erweiterung des Stadtmuseums bestimmte vor zwei Jahren vermehrt die lokale Politik. Anlass genug für die Seniorinnen und Senioren in der SPD, sich im Oktober 2024 über die Situation im Palais Rose einen direkten Eindruck zu verschaffen.

Einsatz im Bundestagswahlkampf

Neben ihren eigenen Angeboten brachte sich 60plus nach dem Scheitern der Ampel-Koalition mit der vorzeitigen Auflösung des im Herbst 2021 gewählten 20. Bundestages ebenso in die SPD-Kampagne für die vorgezogene Bundestagswahl im Februar 2025 ein. Und mit Blick auf 2025 führte Karl-Heinz Tiemann in der Mitgliederversammlung der SPD-Seniorinnen und Senioren aus: „Im weiteren Jahresverlauf standen zahlreiche gesellschafts- und sozialpolitische Themen im Mittelpunkt.“ So der Dialog mit der Industriegewerkschaft Metall (IGM) und die öffentliche Veranstaltung mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Düsseldorfer Landtag, Josef Neumann (SPD), zur Pflege. Genauso die Förderung des Fahrradverkehrs in Lippstadt und die Gespräche mit dem Sozialdienst katholischer Männer (SKM) im „Treff am Park“ sowie der Lippstädter Tafel. Auch im laufenden Jahr 2026 konnte die Gruppe 60plus ihre Arbeit konsequent fortsetzen. Der Unterredung mit dem Netzwerk für Frieden und Solidarität habe offenbart, dass Fragen von Frieden, internationaler Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt fortgesetzt eine hohe Aktualität besitzen. Die Debatte zur deutschen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik am Lippstädter SPD-Aschermittwoch habe nach den Worten von Karl-Heinz Tiemann unterstrichen, „wie wichtig der generationenübergreifende Diskurs über zentrale Zukunftsfragen ist“. Außerdem widmete sich die örtliche Vereinigung der sozialdemokratischen Seniorinnen und Senioren der Krankenhausreform, der Entwicklung der Lippstädter Innenstadt und dem Thema Wohnen im Alter.

Hans Zaremba